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Ratgeber...

Haben Sie ein Problem mit Ihrem Liebling, oder einen speziellen Tipp für andere Hundebesitzer?

So senden Sie uns doch einfach kurz Ihren Text per eMail, wir veröffentlichen diesen gerne an dieser Stelle, so dass andere von Ihren Erfahrungen, oder Sie von deren profitieren können.


Warum frisst mein Hund vermehrt Gras?
Die Hundeartigen nehmen gelegentlich und individuell unterschiedlich ähnlich wie die Katzenartigen instinktiv Gras auf, um den Magen von eventuellen unverdaulichen bzw. schwerverdaulichen Nahrungsreste wie z.B. Gewölle etc. zu säubern, indem sie ein Erbrechen auslösen. Diese instinktive Handlung zeigen viele Hunde auch wenn keine Beute bzw. schwerverdauliche Futterkomponenten gefüttert werden. Aus diesem Grund ist zeitweises Grasfressen und ein anschliessendes Erbrechen als eine normale und positive Aktivität des Hundes einzustufen. Solange der Hund ansonsten einen guten Futter-, Allgemein- und Gesundheitszustand zeigt, sollte man ihn gewähren lassen.

In einigen Fällen neigen Hunden aber auch dazu, ständig und meist grosse Mengen Gras aufzunehmen. Dies ist dann häufig der Ausdruck eines bestenden körperlichen Unwohlgefühls mit dem gleichzeitigen Bedürfnis durch die Aufnahme von Gräsern oder Kräutern dieses zu kompensieren.
Die Ursachen für dieses Unwohlgefühl sind vielfältig und hängen primär mit Stoffwechselirritationen aller Art zusammen. Neben fütterungsabhängigen Faktoren wie z.B. die Belastung des Stoffwechsels mit minderwertigen Futterkomponenten und/oder mit synthetischen Zusatzstoffen, gibt es eine ganze Reihe fütterungsunabhängiger Ursachen. Hierunter fallen Faktoren wie z.B. Haarwechsel, Hormonumstellungen insbesondere bei Hündinnen, Wachstumsschübe, grössere körperliche und seelische Belastungen, der Beginn von akuten oder Beschwerden durch chronische Erkrankungen, aber auch Nebenwirkungen von chemischen Präparaten der Pflege und Haltung, chemischen Medikamente und Wurmkuren, etc..
Frisst ein Hund sehr viel und zu häufig Gras, sollte man grundsätzlich überlegen, welchen Belastungen er in der letzten Zeit ausgesetzt war und ob man eventuell Zusammenhänge erkennen kann. Sind die Ursachen ausgeschaltet, stellt sich in der Regel ein normales 'Grasfressverhalten' wieder ein.
Wir empfehlen zur Unterstützung bzw. zur Anregung einer gesunden Stoffwechselfunktion die Beifütterung der Marengo Wellness-Bits, die u.a. eine gesunde Kräutermischung enthalten und so dem Bedürfnis des Hundes nach Gras und Kräutern auf natürlicher Weise gerecht werden.


Wissen Sie, was es bedeutet, wenn Ihr Hund die Vorderpfote anhebt?

In der Mimik Ihres Hundes können Sie viel über seine momentane Stimmungslage erfahren.

Ist er ängstlich oder aufgeregt? Fürchtet er sich, oder möchte er gern spielen? Am Zusammenspiel seiner unterschiedlichen Signale können Sie jede Stimmungslage erkennen.

Ist er aufmerksam oder lauscht einem Geräusch, sind die Ohren aufgerichtet. Empfindet er Freude, Unterwürfigkeit oder Furcht, legt er sie nach hinten bzw. eng an den Kopf an. Um jede seiner Stimmungen richtig deuten zu können, sollten Sie auf alle Körpersignale gleichzeitig achten. Wenn Ihr Hund sich unterwirft oder freut, verengen sich seine Augen zu kleinen Schlitzen oder sind halb geschlossen. Ist er angriffslustig, sind sie dagegen weit geöffnet. In der Wildnis kann der Rudelführer die rangniederen Tiere allein mit Blicken zurechtweisen. Dabei starren sich die Rivalen an, bis entweder ein Kampf stattfindet oder das unterlegene Tier seinen Kopf senkt und sich abwendet. Starrt das Gegenüber ihn dennoch weiter an, kann das den unterlegenen Hund so sehr verwirren, dass er vor Angst zubeißt. Wird der Blickkontakt nicht unterbrochen, verleiht der dominante Hund seiner Drohung durch Zähnefletschen, Knurren oder mit einem Angriff Nachdruck.

Neigt Ihr Hund zu Nervosität, sollten Sie nicht versuchen, sich mit ihm durch anhaltenden Blickkontakt zu messen. Damit könnten Sie ihn provozieren. Ganz normaler, liebevoller Blickkontakt tut Hunden dagegen gut und trägt zu einer guten Beziehung zwischen Mensch und Tier bei. Unterwürfige Hunde und Vertreter bestimmter Rassen (z.B. Labradore) scheinen sogar „lächeln" zu können. Bei einem wütenden Zähnefletschen sind die Lefzen straff nach hinten gezogen. Es sind beinahe alle Zähne zu sehen, und der Hund knurrt. Wenn ein Hund spielen möchte, hebt er meist eine Vorderpfote oder nimmt die typische Spielhaltung mit abgesenktem Oberkörper und erhöhtem Hinterteil ein. Außerdem bellt er, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Eventuell bietet er Ihnen auch eines seiner Spielzeuge an. Oder er springt ausgelassen um einen Artgenossen herum und fordert ihn zum Mitmachen auf.



Wenn Hunde ihren Kot fressen
Unser achtjähriger Cocker Spaniel frisst seit einiger Zeit seinen eigenen Kot. Er hat genug zu fressen und genügend Auslauf. Welche Ursachen können zu diesem Verhalten führen? Was können wir unternehmen?

Das Kotfressen, in der Fachsprache Koprophagie genannt, ist in der Natur weit verbreitet. Bei einigen Tierarten wie zum Beispiel Kaninchen oder Meerschweinchen stellt das Phänomen ein arttypisches Verhalten dar. Diese Tiere nehmen Nährstoffe, die von Bakterien im Dickdarm gebildet werden, über den Kot auf. Der Hund zählt jedoch nicht zu diesen Tierarten. Auch vergleichende Studien der Verhaltensforschung beim Hund und bei seinem Vorfahren, dem Wolf, zeigen, dass Kotfressen bei diesen Tierarten nicht zu den normalen Verhaltensweisen gehört.

Nicht alle Ursachen für das Kotfressen sind bekannt. Eine Reihe von Faktoren können aber als Gründe dafür angesehen werden. Bei Welpen spielt häufig die natürliche Neugierde eine Rolle. Bei ausgewachsenen Tieren wird das Phänomen oftmals beobachtet, wenn sie zu wenig Auslauf haben. Diese beiden erstgenannten Ursachen kann man in Ihrem Fall ausschliessen.

Zwei Erkrankungen sind bekannt dafür, dass sie oftmals zu dieser Erscheinung führen. Einerseits der Befall von Magen- oder Darmparasiten, andererseits eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen einen Gang zum Tierarzt. Dieser soll den Kot nach Parasiten untersuchen und die Funktion der Bauchspeicheldrüse testen.

Ein Mangel an Nährstoffen oder Mineralien im Futter kann die Tiere ebenfalls dazu bewegen, ihren Kot zu fressen. Sollten Sie ein ausgewogenes Alleinfutter verwenden, sind die Stoffwechselbedürfnisse
Ihres Hundes aber ausreichend gedeckt.

Wenn der Tierarzt keine Erkrankung feststellen kann und das Futter ausreichend Nährstoffe enthält, scheint es sich um eine Marotte Ihres Schützlings zu handeln. Bestreuen Sie in diesem Fall den Kot mit Pfeffer, und ich versichere Ihnen, der Hund gewöhnt sich sein Verhalten schnell ab.

Aber Achtung: Der Hund ist meist schneller als Sie :)